Ich war wie du.

Aufstehen. Arbeiten. Schlafen. Wiederholen.

Jahrelang habe ich funktioniert. Nicht gelebt – funktioniert. Der Job hat alles gefressen. Zeit, Energie, Fokus. Und ich habe es zugelassen. Jahrelang.

Klingt bekannt?

Der Moment wo ich aufgewacht bin

Es gab keinen grossen Knall. Kein Drama. Keinen Burnout der mich ins Krankenhaus gebracht hat.

Es war ein ganz normaler Dienstagabend. Ich sass auf dem Sofa, mein Hund neben mir, und habe gemerkt: Ich weiss nicht mehr wer ich bin ausserhalb meines Jobs.

Das hat mich erschreckt.

Was ich danach gemacht habe

Nichts Spektakuläres. Keine Weltreise. Kein Sabbatical. Ich habe angefangen Fragen zu stellen.

Was will ich wirklich? Was brauche ich wirklich? Was mache ich nur weil es alle so machen?

Die Antworten waren unbequem. Aber sie waren ehrlich.

Was sich verändert hat

Ich trainiere jetzt. Nicht weil ich aussehen will wie jemand aus Instagram. Sondern weil ich mit 70 noch selbst aufs Klo gehen will. Klingt komisch – ist aber mein ernst.

Ich denke über Geld nach. Nicht um reich zu werden. Sondern um eines Tages frei zu sein.

Ich schreibe diesen Blog. Nicht für tausende Leser. Sondern weil es mich zwingt ehrlich zu sein – mit dir und mit mir selbst.

Was Lifestyle für mich bedeutet

Nicht Urlaub auf Malediven. Nicht das neueste iPhone. Nicht der perfekte Körper.

Für mich bedeutet Lifestyle: Jeden Tag eine bewusste Entscheidung treffen. Klein oder gross. Hauptsache bewusst.

Vollzeitjob. Begrenztes Budget. Hund der Gassi will. Und trotzdem vorwärts.

Das ist mein Leben. Kein Hochglanz. Aber meins.

Der ehrliche Teil

Ich habe nicht alles im Griff. Es gibt Wochen wo der Job alles frisst wie früher. Wo der Plan nicht funktioniert. Wo ich einfach nur müde bin.

Aber ich fange nicht mehr an zu warten bis es besser wird.

Ich fange jetzt an. Jeden Tag neu.

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