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Laktat Schwelle verstehen Stufentest: 7 Wahrheiten, die 2026 zählen

Fabian Waizenhöfer  ·  11 Min Lesezeit  ·  Evergreen-Guide
Laktat Schwelle verstehen Stufentest — Laktatmessgerät und Stoppuhr

Laktat Schwelle verstehen Stufentest — das klingt nach Labor und Profisport, aber die Schwelle bestimmt, ob du im Training wirklich schneller wirst oder bloss härter arbeitest. Die meisten kennen nur die 4-mmol-Schwelle, trainieren nach einem Pauschalwert und wundern sich, dass nichts passiert. Dabei gibt es zwei Schwellen, nicht eine — und die Methode, mit der du sie misst, liefert dir drei verschiedene Ergebnisse. Ich zeige dir, was LT1 und LT2 wirklich bedeuten, warum kurze Stufen im Test deine Werte verfälschen und wie du die Schwelle für echten Fortschritt nutzt — ohne Bullshit.

Das ist keine ärztliche Beratung. Hast du Vorerkrankungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder nimmst du Medikamente, besprich Belastungstests und intensives Training vorher mit deinem Arzt.

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Was ist die Laktatschwelle — und warum gibt es zwei davon?

Die Laktatschwelle ist der Punkt, an dem dein Körper mehr Laktat produziert, als er abbauen kann. Laktat entsteht, wenn Kohlenhydrate ohne Sauerstoff verstoffwechselt werden — je härter die Belastung, desto mehr Laktat. Solange du es schnell genug abbaust, bleibt der Wert niedrig. Überschreitest du die Schwelle, steigt er stark an — und irgendwann musst du langsamer werden oder aufhören.

Früher gab es eine Schwelle, die bei 4 mmol/l Laktat angesetzt wurde. Das war eine Konvention, kein biologisches Gesetz. Heute unterscheiden wir zwei Schwellen: die erste Laktatschwelle (LT1) bei rund 2 mmol/l und die anaerobe Schwelle (LT2) bei rund 4 mmol/l. LT1 markiert den Punkt, an dem Laktat erstmals messbar ansteigt — du bist noch aerob, aber die anaerobe Energiegewinnung beginnt. LT2 ist der Punkt, an dem der Laktatanstieg steil wird — ab hier kannst du nicht mehr lange durchhalten.

Die beiden Schwellen teilen dein Training in klare Zonen: unterhalb LT1 trainierst du die Grundlagenausdauer und Fettverbrennung, zwischen LT1 und LT2 die aerobe Kapazität, oberhalb LT2 die anaerobe Leistung. Wer nur die 4-mmol-Schwelle kennt, verliert die ganze Zone zwischen 2 und 4 mmol/l — und damit den Bereich, in dem die meisten Ausdauersportler den grössten Teil ihrer Trainingszeit verbringen sollten.

Trainingstagebuch mit Laktatwerten und Herzfrequenzzonen für Stufentest
So sehen die Laktatwerte nach einem Stufentest aus — zwei Schwellen, nicht eine.

Wie funktioniert ein Stufentest — und warum liefern drei Methoden drei verschiedene Werte?

Ein Stufentest ist einfach: Du startest mit niedriger Belastung und steigerst alle paar Minuten die Intensität, bis du nicht mehr kannst. Am Ende jeder Stufe wird Laktat aus dem Ohrläppchen oder der Fingerkuppe gemessen. Aus den Werten entsteht eine Kurve — und an deren Verlauf erkennst du die Schwellen.

Das Problem: Es gibt verschiedene Methoden, die Schwelle aus der Kurve herauszulesen. Die eine sucht den ersten Anstieg über das Ruheniveau, die andere den steilsten Anstieg, die dritte den Punkt, an dem die Kurve eine bestimmte Form annimmt. Verschiedene Auswertungsverfahren können dabei zu unterschiedlichen Schwellenwerten führen. Du kriegst drei Tests, drei verschiedene Schwellen — und keiner sagt dir, welche die richtige ist.

Dazu kommt die Stufenlänge. Nach Angaben des Instituts für Sportdiagnostik, eines privaten Instituts, führen kurze Belastungsstufen von 2 bis 4 Minuten zu einer scheinbar höheren Schwellenleistung als deutlich längere Stufen, weil Laktat eine integrative Grösse ist. Auch in Studien tritt die Schwelle bei kürzeren Stufen bei höherer Leistung auf (Bentley et al., 2007). Ein häufig verwendetes Protokoll arbeitet mit Stufen von etwa 3 Minuten. Für die Zuordnung von Laktat und Tempo werden längere Stufen von mindestens 6 Minuten empfohlen (Kuipers et al., 2003).

Laktat-Schwelle in Zahlen

  • 2mmol/l — erste Laktatschwelle (LT1), Beginn der messbaren anaeroben Energiegewinnung
  • 4mmol/l — anaerobe Schwelle (LT2), steiler Laktatanstieg, Grenze zur Kurzzeitbelastung

Warum die fixe 4-mmol-Schwelle für die meisten nichts bringt

Die 4-mmol-Schwelle ist ein statistischer Mittelwert, kein biologisches Gesetz. Bei manchen liegt die anaerobe Schwelle niedriger, bei anderen höher — und wer nach einem Pauschwert trainiert, trifft seine eigene Schwelle nicht. Das ist, als würdest du deine Trainingsbelastung nach dem Durchschnitt aller Männer zwischen 30 und 50 planen — es passt für niemanden wirklich.

Dazu kommt: Laktat 4 mmol/l wird oft als Obergrenze des aeroben Kohlenhydratstoffwechsels dargestellt, aber die anaerobe Schwelle aus dem Laktattest bleibt eine Schätzung eines physiologischen Konstrukts. Individuelle Unterschiede sind erheblich. Wer gut trainiert ist, verschiebt die Schwelle nach oben — wer schlecht trainiert ist, liegt darunter. Wer nach 4 mmol/l trainiert, ohne seinen eigenen Wert zu kennen, trainiert entweder zu hart oder zu leicht.

Zwei Athleten können bei 4 mmol/l sehr unterschiedliche Leistungen bringen. Der Wert ist nur der Marker, nicht das Ziel.

Die fixe 4-mmol-Schwelle bringt nichts, wenn sie nicht an den eigenen Test gekoppelt ist. Du zahlst für einen Wert, der für dich nicht stimmt, und trainierst mit Zonen, die nicht passen. Das ist der Grund, warum so viele nach einem Laktattest keinen Fortschritt sehen — die Zonen sind falsch.

Die Lösung: Du lässt deine Schwelle individuell bestimmen, mit einem ordentlichen Stufentest, und du trainierst nach der Geschwindigkeit oder Leistung an der Schwelle — nicht nach dem Laktatwert. Der Wert ist die Diagnose, nicht die Trainingsanweisung.

Ergometer mit Leistungsgraph für Laktat-Schwellentest
Das Setup für den Stufentest — Ergometer, Tablet, Leistungsgraph.

LT1-Training — warum die erste Schwelle 2026 wichtiger ist als die zweite

Die erste Laktatschwelle (LT1) hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, weil sie mit moderner Leistungsmessung und mobilen Laktatmessgeräten sehr genau erfasst werden kann. Training an der LT1 verbessert die aerobe Kapazität und die Fettverbrennung — du trainierst den Körper, mehr Energie aus Fett zu gewinnen und weniger Laktat zu produzieren. Das verschiebt die Schwelle nach oben.

LT1-Training ist das, was früher Grundlagenausdauer hiess — aber präziser. Du trainierst nicht nach Gefühl oder Herzfrequenz, sondern nach einem gemessenen Schwellenwert. Das macht den Unterschied zwischen einem lockeren Dauerlauf, der nichts bringt, und einem lockeren Dauerlauf, der deine aerobe Basis aufbaut.

Laktatgesteuertes Training ist im Profisport Standard. Norwegische Triathleten wie Kristian Blummenfelt und Gustav Iden fahren Double Threshold Days — zweimal täglich schwellennahe Intervalle, einmal an LT1, einmal an LT2. Die Methode stammt aus der Leichtathletik und hat mittlerweile auch den Radsport erreicht. Der Kern: beide Schwellen gezielt trainieren, statt nur hart zu fahren und zu hoffen, dass es passt.

LT1-Training baut die aerobe Basis auf — und die trägt alles andere.

— Laktatgesteuertes Training im Ausdauersport
  1. Stufentest durchführenDu startest mit niedriger Belastung und steigerst in festen Stufen von einigen Minuten die Intensität, bis du nicht mehr kannst. Am Ende jeder Stufe wird Laktat gemessen. Die Stufenlänge bestimmt, wie genau das Ergebnis ist — zu kurz führt zu überschätzten Werten.
  2. LT1 und LT2 bestimmenDie erste Schwelle (LT1) liegt bei rund 2 mmol/l, die zweite (LT2) bei rund 4 mmol/l. Die genaue Methode zur Bestimmung kann zu unterschiedlichen Werten führen — frag nach der Methode.
  3. Trainingszonen ableitenUnterhalb LT1 trainierst du Grundlagenausdauer und Fettverbrennung, zwischen LT1 und LT2 die aerobe Kapazität, oberhalb LT2 die anaerobe Leistung. Die meisten Einheiten liegen in Zone 1 und 2 — nicht darüber.
  4. Nach Geschwindigkeit trainierenDu trainierst nach der Geschwindigkeit oder Leistung, die du an LT1 und LT2 erreicht hast — nicht nach dem Laktatwert. Der Wert ist die Diagnose, das Tempo ist die Trainingsanweisung. Beispiel: LT1 bei 160 Watt, LT2 bei 240 Watt.
  5. Regelmässig nachmessenDie Schwelle verschiebt sich mit dem Training. Wer besser wird, erreicht bei derselben Belastung niedrigere Laktatwerte — das ist der Fortschritt. Alle 8 bis 12 Wochen einen neuen Test, sonst trainierst du mit veralteten Zonen.

Wie genau sind Laktatmessgeräte — und was verfälscht die Werte?

Laktatmessgeräte haben immer eine gewisse Messabweichung. Wer schwitzt, muss die Stelle abwischen, bevor er den Blutstropfen abnimmt — sonst misst er verdünntes Laktat.

Dazu kommt die Entnahmestelle. Ohrläppchen und Fingerkuppe können unterschiedliche Werte liefern — in einer Studie lagen die Fingerwerte im Mittel etwas höher als die Ohrläppchenwerte. Die meisten Tests nehmen die Fingerkuppe, weil es einfacher ist.

Ein weiterer Faktor: die Zeit zwischen Belastungsende und Messung. Laktat braucht 1 bis 2 Minuten, bis es sich im Blut verteilt hat. Wer zu früh misst, unterschätzt den Wert, wer zu spät misst, überschätzt ihn, weil der Körper bereits mit dem Abbau begonnen hat. Die meisten Protokolle setzen 1 Minute als Standard — das ist ein Kompromiss.

Blutproben mit unterschiedlichen Laktatwerten neben Analysegerät
Zwei Blutproben mit unterschiedlichen Laktatwerten — Entnahmestelle und Timing entscheiden.
Fitness-Tracker mit Herzfrequenz- und Leistungszonen
Tracker mit Trainingszonen nach Laktattest — Zone 1 bis LT1, Zone 2 bis LT2.

Was du aus dem Laktattest mitnimmst — und was nicht

Der Laktattest liefert dir zwei Zahlen: die Leistung an LT1 und die Leistung an LT2. Daraus leitest du deine Trainingszonen ab — unterhalb LT1, zwischen LT1 und LT2, oberhalb LT2. Das ist das, was du mitnimmst. Alles andere ist Interpretation.

Der Test sagt dir nicht, wie gut du bist. Er sagt dir, wo du gerade stehst. Wer schlecht trainiert ist, hat eine niedrige Schwelle — wer gut trainiert ist, hat eine hohe. Aber die Schwelle allein sagt nichts über dein Potenzial. Sie ist der Ausgangspunkt, nicht das Ziel.

Der Test sagt dir auch nicht, wie du trainieren sollst. Er sagt dir nur, bei welcher Belastung welche physiologische Reaktion eintritt. Was du daraus machst, hängt von deinem Ziel ab. Wer einen Marathon laufen will, trainiert anders als jemand, der einen 5-km-Lauf schneller laufen will — auch wenn beide dieselbe Schwelle haben.

Laktat-Schwelle: Falsch vs. Richtig

  • Die Schwelle liegt bei 4 mmol/l — für alle gleich.Die Schwelle ist individuell.
  • Ein Test reicht — die Schwelle bleibt konstant.Die Schwelle verschiebt sich — alle 8-12 Wochen nachmessen.
  • Kurze Stufen (2 Min) sind schneller und genauso genau.Kurze Stufen können die Schwelle überschätzen — die Stufenlänge beeinflusst das Ergebnis.
  • Nach Laktatwert trainieren — Zone bei 4 mmol/l halten.Nach Tempo an der Schwelle trainieren — nicht nach Laktat.
  • Nur LT2 zählt — die zweite Schwelle ist wichtig.LT1 baut die aerobe Basis — die trägt alles andere.

Laktat-Schwelle und Krafttraining — passt das zusammen?

Krafttraining produziert Laktat, aber es verschiebt die Laktatschwelle nicht auf dieselbe Weise wie Ausdauertraining. Der Grund: Die Belastung ist zu kurz und zu intensiv, um die aerobe Kapazität zu trainieren. Ein Satz Kniebeugen bringt das Laktat hoch, aber die Pause dazwischen lässt es wieder abfallen — es gibt keine kontinuierliche Belastung, die den Körper zwingt, mehr Laktat abzubauen.

Ob Krafttraining die Schwelle indirekt verbessert, ist in der Forschung uneinheitlich. Krafttraining ist kein Ersatz für Ausdauertraining, aber eine Ergänzung.

Wer beides kombiniert — Krafttraining für die Muskeln, Ausdauertraining für die Schwelle — baut einen Körper auf, der belastbar ist und bleibt. Wie das konkret aufgeteilt werden kann, habe ich im Artikel über Trainingsplan Männer ab 40 beschrieben.

Meine Empfehlung

Ein Laktat-Messgerät für zuhause liefert dir einen Anhaltspunkt für deine Trainingszonen. Handmessgeräte lesen im Laborvergleich tendenziell zu niedrig, die daraus abgeleiteten Zonen können deshalb zu hoch ausfallen — die Werte ersetzen keinen Test unter Anleitung.

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Welche Sportarten profitieren am meisten vom Laktattest?

Alle Ausdauersportarten profitieren vom Laktattest, aber Laufen, Radfahren und Triathlon am meisten. Der Grund: Die Belastung ist kontinuierlich und die Leistung lässt sich präzise steuern. Du kannst nach Watt, nach Tempo oder nach Herzfrequenz trainieren — und alle drei Grössen lassen sich an die Schwelle koppeln.

Schwimmen ist schwieriger, weil die Leistungsmessung im Wasser kompliziert ist und die Laktatentnahme während der Belastung nicht möglich ist. Die meisten Schwimmer machen den Test auf dem Rad oder Laufband und übertragen die Zonen auf die Herzfrequenz im Wasser. Das ist nicht perfekt, aber besser als nach Gefühl zu schwimmen.

Kraftsportarten profitieren kaum vom Laktattest, weil die Belastung zu kurz ist. Wer nur Kraft trainiert, braucht keinen Laktattest — wer aber Kraft und Ausdauer kombiniert, kann mit dem Test die Ausdauereinheiten präziser steuern und Übertraining vermeiden.

Was kostet ein Laktattest — und lohnt er sich?

Ein professioneller Laktattest kostet in der Schweiz zwischen 150 und 300 Franken, je nach Anbieter und Umfang. Dafür bekommst du einen Stufentest auf dem Laufband oder Ergometer, die Laktatwerte, die Schwellenbestimmung und eine Trainingsempfehlung. Manche Anbieter geben dir auch einen detaillierten Bericht mit Grafiken und Zonen — andere nur die Zahlen.

Lohnt sich das? Wenn du ernsthaft Ausdauertraining machst und wissen willst, ob du in der richtigen Zone trainierst, ja. Wenn du nur drei Mal pro Woche locker läufst und keinen Wettkampf planst, nein. Der Test ist ein Werkzeug, kein Ziel. Wer das Werkzeug nicht nutzt, wirft das Geld weg.

Die Alternative: ein mobiles Laktatmessgerät für zuhause. Die Geräte kosten zwischen 150 und 300 Franken, die Teststreifen rund 2 Franken pro Messung. Du machst den Test selbst, liest die Werte ab und leitest die Zonen ab. Das ist weniger komfortabel als ein professioneller Test, aber billiger — und du kannst so oft nachmessen, wie du willst.

Hinweis zur Selbstmessung: Dafür brauchst du einen Tropfen Blut aus Fingerkuppe oder Ohrläppchen. Nutze Lanzetten und Teststreifen nur nach der Anleitung des Herstellers, verwende Einwegmaterial nur einmal und gib es nicht an andere weiter. Bei Blutgerinnungsstörungen, blutverdünnenden Medikamenten oder Vorerkrankungen sprich vorher mit deinem Arzt.

Häufige Fragen

Kann ich die Laktatschwelle ohne Test bestimmen?
Ja, mit einem 30-Minuten-Test: Du läufst oder fährst 30 Minuten so hart, wie du durchhältst, und nimmst die Durchschnittsleistung als groben Anhaltspunkt für die Schwelle. Das ist ungenau, aber besser als nach Gefühl zu trainieren.
Wie oft sollte ich die Schwelle nachmessen?
Alle 8 bis 12 Wochen, wenn du gezielt trainierst. Die Schwelle verschiebt sich mit dem Training — wer mit veralteten Zonen trainiert, trainiert falsch.
Kann ich nach Herzfrequenz statt nach Leistung trainieren?
Ja, aber die Herzfrequenz schwankt mit Hitze, Stress und Müdigkeit. Leistung ist stabiler. Wer keine Leistungsmessung hat, nimmt die Herzfrequenz an der Schwelle und trainiert danach — das ist besser als nach Gefühl.

Fazit

Das glaubt mir keiner — aber die meisten trainieren mit falschen Zonen, weil sie die Schwelle nicht kennen oder nach einem Pauschwert trainieren, der nicht passt. Die Laktat-Schwelle ist kein Geheimnis, aber sie ist individuell. Wer sie nicht misst, rät — und wer rät, verschwendet Zeit.

Die beiden Schwellen LT1 und LT2 teilen dein Training in klare Bereiche: aerobe Basis, aerobe Kapazität, anaerobe Leistung. Wer nur die 4-mmol-Schwelle kennt, verliert die Hälfte davon. Wer nach der Geschwindigkeit an der Schwelle trainiert, nicht nach dem Laktatwert, orientiert sich an seiner eigenen Schwelle. Und wer alle 8 bis 12 Wochen nachmisst, sieht den Fortschritt — nicht nur im Gefühl, sondern in Zahlen.

Ein Laktattest kostet dich 150 bis 300 Franken oder eine halbe Stunde Zeit mit einem mobilen Gerät. Dafür bekommst du Trainingszonen als Anhaltspunkt für dein Training.

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